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Porto Santo – Die europäische Perle des Atlantiks

Porto Santo, die kleine Insel im Archipel von Madeira, braucht sich vor ihrer weitaus größeren und prominenteren Hauptinsel allerdings wirklich nicht verstecken. Denn nicht ohne Grund verbringen viele der Bewohner Madeiras ihren Urlaub im benachbarten Inselparadies Porto Santo.  

Diese Urlaubsperle geizt nicht mit Besonderheiten: Ob der 9 km lange goldene Sandstrand, spektakuläre Spots für traumhafte Sonnenauf- und -untergänge oder versteckte Strände mit natürlichen Pools.  

Auf der kleinen Insel versteckte sich beinahe hinter jedem Küstenabschnitt ein kleines Highlight, das unsere Reiselustherzen höher schlagen ließ. Hier also unser kleines 3-Tage Porto Santo Reisetagebuch. 

Tag 1: Die große Strandüberraschung

Angekommen im Hotel ist unser erster Weg zum Highlight der Insel – der 9 km lange Sandstrand von Porto Santo. Am Strand angekommen erwartet uns jedoch die erste kleine Überraschung: Denn zu unserer Ankunft Ende November war der sonst recht belebte Strand bereits völlig leergeräumt. So muss es sich also anfühlen, wenn man auf einem Strandparadies wohnt und die Saison vorbei ist.  

Um die Insel während der nächsten Tage optimal erkunden zu können, ist unser nächster Weg der Rollerverleih. Hier gibt es im Hauptort einige Anbieter, die auch sehr moderate Preise anbieten. Den ersten traumhaften Sonnenuntergang erleben wir hier bereits bei einem spektakulären Aussichtspunkt – Miradouro das Flores – am Westende der Insel. 

Tag 2: Einsame Strände und ein traumhafter Sonnenuntergang 

Jetzt sind wir tatsächlich im Insel Feeling angekommen. Mit unserem 125cc Roller erkunden wir die Insel. Die kleinen Straßen und die malerische Aussicht suchen hier wirklich seinesgleichen.  

Wir fahren an das nordöstliche Ende der Insel, um hier einen sehr abgelegenen Strand zu besuchen. Nur wenige Meter vom Parkplatz entfernt finden wir eine kleine Strandbucht, wo wir uns versteckt hinter einem Felsen am Strand in völliger Zweisamkeit niederlassen können. Hier einige Luftaufnahmen von unserem kleinen „Privatstrand“. 

Am späteren Nachmittag geht es zu einem weiteren Strand Highlight, dem Ponta da Calheta, für uns der schönste Strandabschnitt dieser Insel. Durch die verschiedenen Felsen inmitten des goldenen Strandes wirkt dieser Abschnitt wirklich einzigartig. Direkt neben dem Parkplatz lädt ein nettes Café zu einer Erfrischung ein. Nachdem der Strand ohne Fortbewegungsmittel doch etwas entfernt von den Hotelanlagen liegt, erreichen diesen Abschnitt auch deutlich weniger Menschen. Der Blick von oben lässt uns nur mehr staunen, denn von dieser Perspektive zeigt sich Porto Santo von seiner wohl beeindruckendsten Seite. Wer einen traumhaften Sonnenuntergang direkt am Strand sehen möchte, ist hier definitiv am richtigen Ort angekommen.  

Tag 3: Abenteuerlicher Sonnenaufgangswanderung und beeindruckende natürliche Pools 

Unser persönliches Porto Santo Highlight erleben wir am dritten Tag. Unser Tag beginnt früh und in vollkommener Dunkelheit. Wir machen uns auf in Richtung des nordöstlichen Endes der Insel. Unser Ziel heißt Pico de Baixo, ein 209 Meter hoher und relativ steiler kleiner Berg, auf den allerdings keine offizielle Wanderroute führt, da man doch sehr auf Verletzungsgefahr bei losem Gestein achten muss. Als wir den Gipfel erreichen, sind wir tatsächlich sprachlos. Wir erleben wohl einen der schönsten Sonnenaufgänge, die wir unserem Leben je gesehen haben.  

Am Nachmittag sollte aber bereits das nächste Highlight in Porto Santo auf uns warten. Wir fahren zu Porto das Salemas – den natürlichen Pools, die sich auf der Nordküste der Insel befinden. Während der Ebbe zeigt sich hier ein wahres Naturschauspiel. Denn während die Wellen mit voller Wucht auf die äußeren Felsen einschlagen, befindet sich gut geschützt dahinter eine Kraterlandschaft mit azurblauen, natürlichen Swimmingpools. Wir verbringen einige Zeit damit, einfach nur die Kräfte der Natur zu beobachten und natürlich lassen wir uns auch den Sprung in den „Pool“ nicht nehmen. Damit ist die Zeit hier auf Porto Santo auch schon wieder vorbei und wir machen uns am nächsten Tag wieder auf den Weg zurück nach Madeira. 

Key Facts über Porto Santo: 

Die Insel ist nur rund 42 km² groß und liegt etwa 40 km nordöstlich von Madeira. Da die Inselgruppe Teil des portugiesischen Hoheitsgebiets ist, spricht man hier auch portugiesisch. Die Insel kann am besten von Madeiras Hauptstadt Funchal aus erreicht werden. Von dort geht’s entweder langsam und gemütlich 2,5 Stunden mit der Fähre oder auch schnell und abenteuerlich mit einem kleinen Flieger in 30 Minuten nach Porto Santo.  

Da aufgrund eines aufziehenden Atlantik Sturms die Fähre aufgrund des hohen Seegangs für mehrere Tage stillstand (das scheint hier in den kälteren Monaten keine Seltenheit zu sein), kamen wir in den Genuss beides zu erleben. Zu unserer Überraschung empfängt der wirklich kleine Flughafen von Porto Santo aber auch internationale Flüge. Wer also nur ein wunderschönes Stranddomizil im Atlantik sucht, muss gar nicht erst über die Hauptinsel Madeira anreisen und kommt direkt im europäischen Karibik-Paradies an.   

Gut zu wissen

Lifestyle-2-Go Tipp:

Diese Insel am besten im Herbst besuchen. Da während der Hauptreisezeit zwischen Juli und August zwar die trockenste und stabilste Zeit herrscht, sind vor allem aber auch September bis Ende Oktober eine ideale Reisezeit. Der Sommer ist in Porto Santo etwas nach hinten verschoben und so herrschen hier zwischen Juni und Oktober praktisch die gleichen Temperaturen. Sowohl die Luft- als auch die Wassertemperatur liegen in dieser Zeit relativ konstant bei rund 23°C und laden sowohl für den Strand als auch Aktivitäten auf der Insel ein.  

Autor: thepandasdream

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